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von Edgar Mosser, veröffentlicht in Kredit
Finanzierung: Wann spricht man von Kapitalraten?
Zahlen Sie bei der Rückzahlung einer Finanzierung regelmäßig einen gleichbleibenden Betrag für Tilgung und den Zins gesondert – meist vierteljährlich, spricht man von einer Tilgung mit Kapitalraten.
Wie wirkt sich das bei der Finanzierung aus?
Das hat zur Folge, dass die Finanzierung ganz gleichmäßig getilgt wird. Sie wissen für jeden Zeitpunkt, je nach Laufzeit, auf den Euro genau, wie hoch die Finanzierung noch aushaftet.
Und der Nachteil?
Sie haben am Beginn der Rückzahlung eine höhere monatliche Belastung.
Warum?
Weil Sie neben der Tilgung der volle Betrag für die Zinsen zu bezahlen ist.
Beispiel:
Finanzierung 100.000,00 Euro, Laufzeit 20 Jahre:
Monatliche Tilgung 417,00 Euro, Zinsen bei 5 %: 500,00 Euro x 3 ergibt pro Quartal ungefähr 1.260,00 Euro (Zinseszinseffekt), ergibt zusammen monatlich 837,00 Euro.
Dagegen bezahlen Sie bei der Pauschalratenfinanzierung monatlich 662,66 Euro.
Und wo liegen nun die Vorteile dieser Finanzierung?
Welche wichtige Formulierung sollen Sie in Ihren Kreditvertrag einbauen?
Die Wahlmöglichkeit zwischen beiden Varianten während der Laufzeit der Finanzierung. Das gibt Ihnen die Möglichkeit, bei Liquiditätsenge vorübergehend auf die zu Beginn niedrigere Pauschalrate umzusteigen. Bei Entspannung nützen Sie dann wieder die vorteilhaftere Kapitalrate.
Gibt es noch andere Möglichkeiten meine Kosten für Finanzierungen zu reduzieren?
Es gibt noch weitere Gestaltungsmöglichkeiten. Darüber mehr in den nächsten Artikeln.
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